Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Südhorsten

Gründung 1927 bis 2. Weltkrieg

 

Im Februar 1927 war von mehreren Einwohnern der Gemeinde eine Versammlung zwecks Gründung einer Feuerwehr einberufen worden. Diese Versammlung wurde dann am 27.2.1927 vom damaligen Gemeindevorsteher Wallbaum um 16.00 Uhr eröffnet. Der Auslöser für die Gründungsinitiative ist nicht genau überliefert. Ein großes Schadenfeuer im Ort hatte es nicht gegeben, sodaß vermutlich eine Welle, die auch zur Gründung verschiedener Feuerwehren gleichen Alters in anderen Gemeinden führte, diese Initiative auch in Südhorsten auslöste. Die Freiwillige Feuerwehr Südhorsten war somit am 27.2.1927 mit 95 Mitgliedern gegründet worden.

 

Die Finanzlage der Freiwilligen Feuerwehr Südhorsten war von Beginn an angespannt. Von dem bereitgestellten Geld der Regierung, der Brandkasse und des Feuerlöschverbandes wurden zunächst Uniformen und Ausrüstung beschafft. Dieses Geld reichte jedoch nicht aus, so das ein Restbetrag von den Kameraden aufgebracht werden mußte. Um die Finanznot der Feuerwehr zu beheben, wurde am 19.6.1927 in der Gemeinde eine freiwillige Sammlung durchgeführt. Das Sammelergebnis von damals betrug 809 Mark und konnte als sehr gut angesehen werden.

 

Die Wehr wurde damals nicht sofort mit den modernsten Geräten ausgerüstet. Die erste Motorspritze wurde 1928 beschafft. Bis dahin genügte eine Handspritze bzw. ein Schlauchwagen, der von Pferden gezogen wurde. Um die Geräte der Wehr ordnungsgemäß unterzubringen, wurde bereits 1928 der Bau eines Gerätehauses angeregt. Dieser Bau sollte jedoch erst im Jahre 1931 vollzogen werden. Um die Kosten für dieses Gebäude möglichst gering zu halten, mußten alle Wehrmitglieder beim Bau tatkräftig mit anfassen. Dieses geschah damals auch in vorbildlicher Weise. Die Gesamtkosten für den Bau betrugen damals deshalb auch nur 4.342,24 Mark.

 

Der Feuerwehrdienst und der Besuch angesetzter Versammlungen wurde von den Feuerwehrkameraden sehr ernst genommen. Für Nichterscheinen bei Übungen war eine Strafe von einer Mark und für Nichterscheinen bei Vesammlungen eine Strafe von 50 Pfennig zu entrichten. Diese Strafe konnte erlassen werden, wenn vorher oder spätestens 3 Tage nachher eine schriftliche Entschuldigung beim Vorstand vorgelegt wurde.

 

Die Kameraden waren nicht nur beim Feuerwehrdienst alle anwesend. Auch die Pflege der Geselligkeit wurde gefördert. Am 15.4.1928 wurde bereits die Bildung einer Musikkapelle angeregt. Da jedoch zunächst der Kauf einer Motorspritze erfolgen sollte, wurde dieser Antrag zunächst zurückgestellt. Am 15.7.1934 wurde jedoch die Gründung einer Feuerwehrkapelle bekanntgegeben. Seit Gründung der Wehr wurde in den Wintermonatenn regelmäßig ein Vergnügen bei Tanz und Musik durchgeführt.

 

Als Krönung der Kameraden für die große Beteiligung am Feuerlöschdienst wurde am 9. Und 10. Juni 1929 das Landesverbandsfest in Südhorsten gefeiert. Noch lange wurde von den älteren Kameraden über dieses Fest gesprochen.

2. Weltkrieg bis Gebietsreform 1974

 

Der Beginn des zweiten Weltkrieges wirkte sich auch auf das Feuerlöschwesen aus, da viele Einwohner der Gemeinde sich im Krieg befanden. Dennoch wurde auch während der Kriegszeit ein Bereitschaftsdienst in der Gemeinde aufrechterhalten. Die Kameradschaft der Feuerwehrmänner sowie das Bewußtsein ihrer Aufgabe, die Mitbürger vor Feuer und anderen Gefahren zu schützen, sorgten dafür, daß auch nach Kriegsende der Dienst in der Feuerwehr wetergeführt wurde.

 

Die Feuerwehr wurde ab 1938 sehr viel zentraler geführt und gehörte von nun an als selbstständige Wehr der Gemeinde Südhorsten dem Kreis Bückeburg an. Im Jahre 1943 wurde auch für einige Jahre ein LF 8 in der Gemeinde stationiert, welches allerdings 1949 wieder an die Stadt Bückeburg abgegeben werden mußte. Die unerwartete Rückforderung des LF8 durch die Stadt Bückeburg bedeutete eine tiefe Krise für die Feuerwehr Südhorsten. Die Feuerwehr stand vor der Auflösung und die Verantwortlichen, allen voran der Brandmeister Möller und besonders der Bürgermeister Wiehe bemühten sich intensiv um die Moral der Feuerwehrleute und um Ersatz für das Fahrzeug. Mit Zuschüssen des Kreises gelang es schließlich, 1950 einen Tragkraftspritzenanhänger TSA für 1790 Mark zu kaufen. Die Pumpe aus Kriegszeiten aus dem LF8 blieb in Südhorsten und vesah noch einige Jahre ihren Dienst. Auch nahm die Feuerwehrkapelle bald ihre Tätigkeit wieder auf.

Bald wurde aus den Reihen der aktiven Kameraden der Wunsch nach einem eigenen Löschfahrzeug laut. Dieser Wunsch wurde 1960 durch die Gemeinde mit dem Kauf eines LF 8 „Opel Blitz“ erfüllt. Das Fahrzeug kostete seinerzeit 22.870 Mark. Hierdurch wurden die Kameraden zu noch größerer Aktivität angespornt. Es wurde eine Wettkampfgruppe neu aufgestellt. Das damals benutzte Schlauchmaterial bestand aus Hanfschläuchen und entsprach nicht mehr dem neuesten Ausrüstungsstand. Die Gruppe wurde deshalb vor Beginn der Wettkämpfe von den anderen Teilnehmern belächelt. Bereits beim ersten Wettkampf am 17.6.1961 wurde jedoch der erste Platz belegt.

 

Auch bei den Jugendlichen fand die Feuerwehr immer mehr Interesse. So konnte am 1.8.1963 eine aus 12 Jugendlichen bestehende Jugendfeuerwehrgruppe neu gegründet werden. Es handelte sich um eine der ersten Jugendfeuerwehren im Landkreis.

 

1965 erhielt Südhorsten eine Sirene.

 

Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Ausrüstung der Wehr ständig verbessert. So wurde in Folge das Fahrzeug mit einem Funkgerät ausgerüstet.

 

Im Zuge der Gebiets- und Gemeindereform 1974 wurde die Freiwillige Feuerwehr Südhorsten als Wehr mit Grundausstattung in den Verbund der Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt eingegliedert. Sie nennt sich seither „Feuerwehr der Samtgemeinde Nienstädt, Ortswehr Südhorsten“.

1983 bis 1999

 

Im Jahre 1983 wurde die bisherige Tragkraftspritze, die noch aus frühen Nachkriegszeiten stammte, durch eine neue Tragkraftspritze Ziegler mit VW - Industriemotor ersetzt.

 

Im Jahre 1983 mußte nach 23-jähriger Dienstzeit das bisherige Fahrzeug (LF8, Opel Blitz) schweren Herzens ausgemustert werden. Es wurde durch ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug „Mercedes Benz“ ersetzt, welches am 3.12.1983 an die Ortswehr übergeben wurde.

 

Auch die Notwendigkeit zeitgemäßer Unterbringungs-und Schulungsmöglichkeiten wurde in diesen Jahren deutlich. Bereits im Frühjahr 1983 wurde eine Baumaßnahme zum Umbau des Gerätehauses beantragt. Am 9.6.1984 wurde mit dem Bau begonnen. Unter großem Einsatz vieler Kameraden wurde das Gerätehaus mit über 4000 Stunden Eigenleistung umgebaut und am 11.5.1985 mit einem Zeltfest eingeweiht.

Der unermüdliche Einsatz auch und gerade von älteren Kameraden während des Umbaus brachte die Gründung einer Altersgruppe im Jahre 1985 hervor. Die „Senioren“ treffen sich regelmäßig, wobei selbstverständlich die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund steht. Bei vielen Anlässen sind die Kameraden der Altersgruppe eine wertvolle Unterstützung für die Wehr.

Auch die Jugendfeuerwehr war in diesen Jahren sehr erfolgreich. Unter der Leitung von Manfred Kesselring und später Ralf

Bolte entstand eine sehr starke Gruppe, die an vielen Zeltlagern und Wettkämpfen erfolgreich teilnahm. Die Mitglieder dieser Jugendgruppe bildeten später den Stamm der Aktiven Einsatzgruppe.

 

Auch die Aktivität der Wettkampfgruppe wurde in den folgenden Jahren wieder belebt und es stellten sich Erfolge ein. Die Ortswehr Südhorsten wurde 1990 Samtgemeindesieger, Zweiter auf Landkreisebene und konnte in den Jahren 1988 und 1990 an Bezirkswettbewerben teilnehmen.

 

Seit 1993 leitet Dirk Pörtner die Ortswehr, zunächst bis 1999 mit Ralf Bolte, ab 1999 mit Thomas Deppmeier als Stellvetreter. In diese Zeit fällt die Ausrüstung der Wehr mit schwerem Atemschutzgerät. 10 Kameraden ließen sich zum Atemschutz-Geräteträger ausbilden.

 

Nachdem die Ortswehr ab 1995 zunächst einige Jahre mit Leihgeräten der Freiwilligen Feuerwehr Godshorn ( Stadt Langenhagen) arbeiten konnte, wurde sie 1999 mit eigenen Geräten der Samtgemeinde Nienstädt ausgerüstet.

 

Seit dem Jahre 1995 ist die Feuerwehr mit in die „stille Alarmierung einbezogen. 12 Kameraden der aktiven Gruppe wurden mit Funk-Meldeempfängern ausgerüst. Die Sirenenalarmierung wird seither nur noch in besonderen Ausnahmefällen angewandt. Auch drei Handsprechfunkgeräte, zwei davon finanziert aus Spenden aus der Ortsfeuerwehr, sind seit 1995 bei der Freiwilligen Feuerwehr Südhorsten im Einsatz.

 

Im Jahre 1997 wurde der Feuerwehr durch einen Förderer ein Notstromaggregeat gestiftet. Gemeinsam mit einem selbst beschafften Lichtmast konnte so die Ausrüstung sinnvoll erweitert werden.

2000 bis 2015

 

Zur Jahreshauptversammlung 2002 stiftete Feuerwehrkamerad Jens Bittner eine Kettensäge.

 

Im Jahre 2002 feierte die Feuewehr ihr 75-jähriges Jubiläum mit der Ausführung der Samtgemeindewettbewerbe und einem Tanzabend im Festzelt. Am nächsten Morgen wurde zum Katerfrühstück geladen. Diese Veranstaltung wurde ein voller Erfolg.

 

Im Frühjahr 2003 trat der bisherige Ortsbrandmeister Dirk Pörtner aus beruflichen Gründen zurück. An seine Stelle als Ortsbrandmeister wurde Thomas Deppmeier und als Stellvertreter Jörn Wille von den aktiven Kameraden gewählt.

 

2005 bekam die Jugendfeuerwehr einen neuen Jugendwart. Dennis Fauth löste Jan Langemeier ab. 

Im selben Jahr konnte die Wettbewerbsgruppe der Jugendfeuerwehr zum ersten mal Samtgemeindesieger werden, 2006  verteidigte sie ihren Titel. 2007 gelag das "Triple". Dies hat noch keine andere Jugendfeuerwehr in der Samtgemeinde geschafft. Mit diesen Sieg blieb der Wanderpokal in Südhorsten und ziert seitdem die Wand der Schulungsraumes. 

 

2006 wurde auch Wettbewebsgruppe der Aktiven wieder Samtgemeindesieger werden.

2007 wurden alle 15 analogen Funkmeldeempfänger gegen neue digitale Geräte getauscht.

 

2007 konnten die ersten weiblichen Feuerwehrkameradinnen im Kreis der Aktiven begrüßt werden.

 

2008 konnte die Wettbewerbsgruppe der Jugendfeuerwehr zum 4. Mal in Folge den ersten Platz beim Samtgemeidnewettbewerb  erzielen. 

 

2008 wurde auch der Sierenenalamierung digitalisiert. Desweiteren wurden sich die ersten Gedanken über die Platzprobleme im Gerätehaus gemacht. Es fanden Ortstermine des Feuerschutzausschusses und des Bauausschusses der Samtgemeinde in Südhorsten statt. Hierbei wurde der Bedarf an Räumlichkeiten und einer Vergrößerung der Fahrzeughalle festgestellt. Schnell wurden die Stimmen nach einem Hallenneubau oder gar eines Neubaus des Gerätehauses an einem anderem Ort laut.

 

Zum Ende des Jahres 2008 wurden weitere 4 digitale Meldeempfänger aus eigenen Mitteln beschafft. Dieses wurde notwendig da die Zahl der Aktiven Kameraden weiter stieg und die Erreichbarkeit der Einsatzkräften weiter ausgebaut werden musste. So verfügen wir seit dem über 19 Meldeemfänger.

 

Zu Beginn des Jahres 2009 ging die Amtszeit von Ortsbrandmeister Thomas Deppmeier und seinem Stelvertreter Jörn Wille zu Ende. Jörn Wille wurde vom Samtgemeindekomando zum zweiten stellvertretenden Samtgemeindebrandmeister gewählt, sodass er zur Wahl als stellvertretender Ortsbrandmeister nicht wieder antrat. An seiner Stelle wurde Rüdiger Fietz von den aktiven Kameraden zum stv. Ortsbrandmeister und Thomas Deppmeier erneut als Ortsbrandmeister für weitere 6 Jahre gewählt.

Zeitungsbericht Kommandowechsel (Schaumburger Nachrichten 25.04.2009)
Artikel+1.pdf
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Die Jugendfeuerwehr wählte auf ihrer Versammlung am 8.1.10 Meik Fauth zu ihrem neuen Jugendwart. Seine Stellvertreter sind jetzt Eva Deventer und Felix Pörtner. Auf unserer Jahreshauptversammlung am 9.1.2010 bestätigen wir diesen Beschluss.

Zeitungsartikel JHV (Schaumburger Nachrichten 11.01.2010)
Artikel JHV 2010
Artikel+JHV+2010.pdf
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Zeitungsbericht JHV (Schaumburger Nachrichten 10.01.2011)
Jahreshauptversamlung
Jahreshauptversamlung.pdf
PDF-Dokument [183.1 KB]
Zeitungsbericht (Schaumburger Nachrichten 01.03.2011)
7000 Einsatzstunden für die Feuerwehr
7000+Einsatzstunden+f$C3$BCr+die+Feuerwe[...]
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Im Frühjahr 2009 empfahl der Feuerschutzauschuss den Neubau eines Feuerwehrgerätehaus für unsere Ortsfeuerwehr. Der Samtgemeinderat simmte wenig später der Empfehlung zu, sodass noch im Jahr 2009 ein 5000 m2 großes Grundstück an der Birkenallee gekauft wurde. Hierfür musste der Flächennutzungsplanänderung durch die Samtgemeinde geändert werden. 

Am 18.2.10 beschloss die Samtgemeinde mit der Planung unseres neuen Feuerwehrgerätehauses zu beginnen. Die Fertigstellung des Gebäudes war für 2011 geplant.

Am 23.09.11 konnte das Richtfest unseres neuen Feuerwehrgerätehauses gefeiert werden. Nach gut einjähriger Bauzeit und ca. 1400 Stunden in Eigenleistung war das neue Gebäude in der Birkenallee am 14.7.2021 einzugsbereit. Am 12.10.2012 wurde das neue Gerätehaus offiziell an uns übergeben. Wir feierten mit über 100 geladenen Gästen diesen besonderen Tag. Zu diesem Anlass wurde uns von einigen Spendern ein 2 Meter großes Edelstahlemblem überreicht. Dieses soll den Giebel des Gerätehauses schmücken. 

Zeitungsbericht Neubau (Schaumburger Wochenblatt 08.02.2009)
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Zeitungsbericht Standort Neubau (Schaumburger Nachrichten 26.03.2009)
Artikel+4.pdf
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Zeitungsbericht Feuerwehrhausplanung (Schaumburger Nachrichten 20.02.2010)
Feuerwehrhaus Plan liegt vor.
Feuerwehrhaus+Plan+liegt+vor++SN+20.2.pd[...]
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Zeitungsbericht Richtfest (Schaumburger Nachrichten Sept. 2011)
Zeitungbericht Richtfest
Zeitungbericht+Richtfest.pdf
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Zeitungsbericht Übergabe Feuerwehrhaus (Schaumburger Nachrichten 13.10.2012)
Bericht+SN+$C3$9Cberg.pdf
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Im Februar 2012 konnten wir einen Mannschaftstranportwagen (MTW) Typ VW T5 in Empfang nehmen. Er dient zur Personenbeförderung im Einsatzfall und den Transport unserer Jugendfeuerwehrleute. Außerdem soll er das Einsatzfahrzeug entlasten und schonen. Bis zur Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses wurden der MTW beim stv. Brandmeister Rüdiger Fietz untergestellt, da im alten Feuerwehrhaus kein Platz dafür zur Verfügung stand. 

Im Jahr 2013 feierten wir das 50-jährige Jubiläum unserer Jugendfeuerwehr. Zu diesem Anlass richteten wir die Samtgemeindewettbewerbe der Jugendfeuerwehr sowie einen Festabend aus. 

Zeitungsbericht 50 Jahre JF (Schaumburger Nachrichten vom 2.2.2013)
Unter+der+Treppe+gabs+ein+Campingklo+2.2[...]
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Am 14.11.2014 übernahmen wir offiziell das LF 8/6 der Feuerwehr Sülbeck. Dieses wurde in Sülbeck durch ein HLF 10 ersetzt. In Eigenleistung bauten wir das LF nach unseren Vorstellung um. Zeitgleich ging das fast 32 Jahre alte TSF außer Dienst.

 

Im April 2015 liefen die Amtszeiten von Thomas Deppmeier und Rüdiger Fietz aus. In Verbindung mit der Jahresabschlussfeier im Dezember 2014 wählten die aktiven Kameraden und Kameradinnen Thomas Deppmeier und Jan Langemeyer einstimmig zum Ortsbrandmeister und Stellvertreter. Rüdiger Fietz trat nicht zur Wiederwahl an, er übernahm andere Aufgaben in der Samtgemeindefeuerwehr.

 

Ausrüstung wie auch Ausbildung lassen kaum Wünsche offen. Durch die jederzeit gute Unterstützung durch den Träger der Wehr, der Samtgemeinde Nienstädt, aber auch durch die ständige Eigeninitiative einzelner Feuerwehrkameraden kommt es immer wieder zu erstaunlichen Bereicherungen im Ausrüstungsstand, die der Einsatzfähigkeit der Wehr wichtige Impulse verleihen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Südhorsten wird heute bei Schadenslagen im eigenen Ort aber auch im Verbund der Samtgemeindefeuerwehren eingesetzt. Das Löschen von Bränden ist nach wie vor Hauptaufgabe, jedoch nehmen technische Hilfeleistungen wie auch die immer wiederkehrenden Hochwasser einen weiten Bereich der Einsätze ein. Seit 2003 übernimmt die Wehr auch die Aufgabe des Bahnerdens im Gebiet der Samtgemeinde Nienstädt.

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Letzte Aktualisierung der Homepage: 23.11.2021